Mingalaber Myanmar

Unser drittes Land auf unserer Reise ist Myanmar. Wir haben viel drüber gelesen und noch mehr gehört. Die Anreise war schon ein kleines Abenteuer. Von Thailand (Koh Phangan) ging es über Ranong mit Booten und Mini Bussen in einer 34 Stunden Tour nach Dawei unserer ersten Station in Myanmar. Hier haben wir zwei Tage in einem kleinen Hotel namens Best House Hotel verbracht. Soviel können wir garnicht über Dawei berichten denn wir waren so erschöpft von der langen Reise, die Straßen waren zum Teil nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern, also haben wir nach unserer Ankunft ein Restaurant gesucht haben kurz was gegessen und sind Tod müde eingeschlafen. Den zweiten Tag haben wir uns dann zu Fuß aufgemacht die Stadt zu erkunden. Wir haben uns eine Tempelanlage angeschaut, sind über den Markt geschlendert und haben die Straßen unsicher gemacht. Uns ist direkt aufgefallen das wir so ziemlich die einzigen Touristen weit und breit waren,  was es für uns aber noch aufregender machte. Teilweise fühlten wir uns wieder ein bisschen wie in Indien, wir wurden fotografiert, standen für Selfies bereit und wurden von allen freundlich angelächelt. Wir haben eigentlich den Großteil des Tages damit verbracht mit Einheimischen zu reden und verschiedene Lokale und Streetfood Stände zu entdecken. Lange haben wir nicht mehr so gut und vor allem günstig gegessen. Als wir dann schon auf dem Rückweg zu unserem Hotel waren winkte uns ein Mann auf der anderen Straßenseite zu. Was will er denn dachten wir uns, bestimmt etwas verkaufen. Aber nein, er lud uns zu sich ein und es stellte sich heraus das er ein Englischlehrer war und er sich mit uns unterhalten wollte. Es war total schön und spannend seine Geschichte zu hören, wir sind dort völlig versackt, zwei Stunden sprachen wir über Gott und die Welt. Seine Frau reichte uns frische Früchte und Tee. Es war herrlich und einfach nur spannend in seine Kultur eintauchen zu dürfen. Dankbar für dieses Erlebnis beschlossen wir noch etwas essen zu gehen (ja wir futtern uns einmal um die Welt) und dann ab ins Hotel zurück packen, denn am nächsten Morgen ging es um zehn weiter zur zweiten Station.

Mawlamyaing hieß der nächste Stop und natürlich erreichten wir diesen wieder mit einem Minibus. Sieben Stunden weiter Richtung Norden. Die Preise hier sind wirklich gering, so kostete uns die Fahrt pro Person gerade einmal 6,50€.

Am Bus angekommen wurden wir nach nur 10 Minuten Fahrt in einen anderen Bus verfrachtet.  Zehn Plätze im Bus aber vierzehn Menschen möchten rein. Diesmal hatten wir also nicht so viel Glück wie beim ersten Mal. Wir teilen uns die Sitzbank mit einem Franzosen. Hinter uns quetschen sich zehn burmesische Einheimische auf die beiden Dreier-Sitzbänke. Auf dem Dach unser Gepäck, Werkzeuge, Fahrräder, riesige Plastiktonnen und weiß der Geier was noch. Abenteuer auf vier Rädern, zumindest sind die Straßen diesmal auch als Straßen zu bezeichnen. Mal sehen wie lange wir für die ca. 350 km tatsächlich brauchen werden. Die Landschaft ist definitiv ein Traum aus Bergen, Dschungel und Grün soweit das Auge reicht. Es geht vorbei an kleinen Dörfern, Hütten und hier und da mal ein kleiner Laden der Essen und Getränke anbietet. 

Eine Pause haben wir in Ye gemacht und hier hat uns dann auch der nette Franzose verlassen nachdem er uns viele spannende Geschichten von seinen Reisen erzählt hatte und uns sehr viele Tipps für Laos gegeben hat denn er lebt dort seit fast zwanzig Jahren. Nach einer halben Stunde ging es dann weiter für uns Richtung Mawlamyaing. 200 km liegen noch vor uns. Nach ca. acht Stunden haben wir dann unser Ziel erreicht, am Busbahnhof wurden wir alle rausgeworfen, das Gepäck verteilt und sich total nett verabschiedet, die Burmesen sind ein wirklich super nettes Volk! Das einzige was wieder einmal total genervt hat waren die aufdringlichen Taxifahrer. Wir können nicht mal vernünftig unsere Rucksäcke aufsetzten da stehen sie schon in Scharen um uns rum und quatschen uns zu. Wir entschieden uns diesmal für zwei Rollertaxen, auch wenn wir erst nicht dran glaubten das wir mit unserem ganzen Gepäck drauf passen, aber es ging.

Am Hotel angekommen erwartete uns ein schnuckeliges Zimmer mit Bett, TV, Klimaanlage und Bad, alles was wir brauchen. Da es schon 19 Uhr war bestellten wir uns auf unser Zimmer etwas zu essen Reis, Tomatensalat (der beste den ich je gegessen habe, sorry Mama) und zwei Cola. Danach ging es nur noch ins Bett, die Reisetage sind immer echt anstrengend. Am nächsten Tag mieteten wir uns über unsere Unterkunft einen Roller und fuhren zum Heiligen Berg Kyauk Ta Lon Taung und zum größten liegenden Buddha der Welt. 600 Stufen führten uns zur Bergspitze hoch, Mucki war nach 100 schon am Ende, aber wir haben es geschafft und wurden durch einen wunderbaren rundum Blick belohnt! Wir konnten kilometerweit gucken und uns die umliegenden Dörfer und Berge anschauen. Von dort oben konnte man schon erahnen wie groß der liegende Buddha wohl sein mag. Drohnenflug check, Fotos gemacht check, Benni wieder auf die Beine gebracht check und auf gehts die 600 Stufen wieder herunter, was bekanntlich nicht weniger anstrengend ist. Caro besuchte noch die Höhle unter dem Berg wo auch ein Schrein aufgebaut ist, machte ein paar erschreckende Begegnungen mit Fledermäusen und dann ging es weiter zum Buddha.  Vorbei an gefühlten 500 kleinen, roten, stehenden Buddha Figuren, die einem den Weg zum liegenden Buddha begleiteten, erreicht man nach 1 km das Areal dieses Reliktes. Von außen total beeindruckend, von innen ein einziger Drecksstall, leider ! Die Arbeiten am hinteren Teil sind noch nicht abgeschlossen und im vorderen Teil vermodert schon alles, es schimmelt, die Fliesen kommen von den Wänden und es regnet rein. Nebenan wurde bereits mit dem Bau einer zweiten riesigen Buddha Figur angefangen, warum auch immer. Auf dem Gelände befinden sich noch viele kleine sichtbare und auch versteckte Pagoden und Figuren die man bestaunen kann, allesamt schöner als der Große. Es war ein Erfahrung dies zu sehen, mehr aber auch nicht. Viel schöner fanden wir den Tempel of two Horses, der 2 km weiter auf der Bundesstraße zu finden ist. Wie der Name schon verrät zieren zwei riesige weiße Pferde das Eingangstor der Anlage. Hinter einem schönen See liegt der Tempel der ebenfalls einen großen, goldenen, liegenden Buddha beherbergt. Im Garten der Anlage befindet sich eine Art Skulpturenpark (die Einheimischen kommen laut Bericht hier immer her um Selfies zu machen) indem allerlei Krimskrams aufgestellt ist, von Elefantenfiguren über hölzerne Skorpione bis hin zum glitzernden Rentier ist hier alles vertreten. Wir können allen empfehlen diese Anlage auch zu besichtigen. Am Abend suchten wir uns dann ein schnuckeliges Restaurant am Wasser, Mucki bestellte sich endlich seine geliebten Fried Prawns für mich gab es eine Tom Yum Suppe und Chicken, leider blieb das Restaurant bis auf den Ausblick hinter den Erwartungen zurück. Satt aber diesmal nicht ganz glücklich machten wir uns auf den Weg  zur Kyaik Thalan Pagoda die wir uns für den Sonnenuntergang rausgesucht haben. Der Sonnenuntergang war der Hammer, wir konnten uns auf eine kleine Treppe vor der Pagode setzten um die im Wasser verschwinden Sonne zu genießen. Nach dem langen und Tag ging es zurück zum Hotel, denn am nächsten Tag war schon wieder Abreisetag.

Es ging nach Hpa-An, eine diesmal nicht ganz so lange Fahrt, 3.5 Stunden waren angesetzt. 

Unser Hotel befand sich nur 2 Gehminuten entfernt vom Busbahnhof und so konnten wir ganz entspannt mit unseren Rucksäcken dorthin laufen. Zum ersten Mal fuhren wir mit einem Localbus ohne Fenster, ohne Türen. Uns wurden die Plätze 1 & 2 schräg hinter dem Fahrer zugeteilt. Der Bus fuhr los, auf geht die wilde Fahrt, ach ne doch nicht, nach 1 km wurde schon wieder angehalten, Leute eingesammelt, Essen, Eier, Medikamente & Brillen wurden verkauft und nach 10 Minuten ging es dann weiter. Na das kann ja lustig werden.  Der Bus schlänget sich durch den Stadtverkehr bis raus in die wundervolle Natur von Myanmar, vorbei an kleinen Hütten, spielenden Kindern, Verkaufsständen und Reisfeldern.  Nach einer Stunde Fahrt hörten wir auf einmal ein Huhn gackern, bis uns dann bewusst wurde, dass die burmesische Frau schräg hinter uns ein (noch) lebendes Huhn in Ihrer Handtasche hatte. Oh man, daran werden wir uns wohl nie gewöhnen.  Nach ca. 4 Stunden wurden wir dann alle Man auf einem kleinen Platz in der Stadtmitte von rausgelassen. Hpa-An ist ein sehr kleines Städtchen, das viele Reisende nur besuchen, weil es als Eintrittstor aus Thailand bekannt ist. Die Grenze zu Thailand ist nämlich nur ca. 200 km entfernt. Unser Motel, das Galaxy Motel Hpa-An war fußläufig nur 10 Minuten von der Busstation entfernt. Die nette Dame des Hotels empfing uns mit einem netten „ Guten Morgen“ und teilte uns mit, das unser Zimmer in 15 Minuten fertig sei. So zogen wir direkt los und erkundeten ein wenig die Stadt. Auf dem Morning- Markt in Hpa-An wird aller Hand Ramsch verkauft, dort werden teilweise Sachen zu Geld gemacht die wir wahrscheinlich wegwerfen würden, aber den Leuten hier hilft jeder Cent. Neben Obst, Gemüse und Handmade Sachen werden hier „Tupperware“, Lederriemen und Schläuche verkauft. Nach einer kurzen Visite gingen wir zurück zum Hotel und bezogen unser Zimmer, ein Bett, eine Klima, ein Bad, ja, Standart hier in Myanmar. Allerdings ist hier in Myanmar bei jeder Buchung das Frühstück inklusive, was in dieser Unterkunft super war, es gab jeden Tag etwas anderes, Pancake, Toast, Ei, frittierte Taschen, komischen rosa oder braunen Pudding und einen kleinen frittierten Maiskuchen.

Hpa-An ist bekannt für seine umliegenden Höhlen in denen man sogar mit einem Boot durchfahren kann oder in denen man am Abend Fledermäuse beim Ausschwärmen zusehen kann,  für seine Berge und einen riesigen Buddha Garten mit 100 sitzenden Buddahfiguren. Wir planten eine 10 Stündige Tour mit einem Privatfahrer für den nächsten Tag, aber leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung es hat die ganze Nacht und den ganzen Morgen in strömen geregnet sodass wir nicht einmal bis Nachmittags das Hotel verlassen konnten. Wir waren echt traurig, denn gerade die Erfahrung mit den Höhlen hätten wir beide gerne gemacht, aber wenn wir eins auf unserer Reise nicht ändern können, dann ist es das Wetter. 

So gingen wir Abends nur noch in einmal in "unser" Restaurant (dort verbrachten wir schon den Abend zuvor), aßen leckeren Tea Leaf Salad (ein Nationalgericht mit eingelegten Teeblättern) Curry, Reis und Fish & Chips. Auf dem Rückweg entdeckten wir eine Bar die frisch gezapftes Myanmarbier verkaufte, hier haben wir uns natürlich noch für 4 - 6 Bier rein gesetzt. Das erste frische Bier nach 50 Tagen Reise, herrlich, es lief. Leider wurde das Wetter nicht besser und so verließen wir Hpa- An (leider) nach zwei Tagen.

Es ging für uns am nächsten Vormittag nach Yangon, der ehemaligen Hauptstadt von Myanmar, eine riesen Metropole mit ca. 6. Millionen Einwohnern. Die Fahrt war mit 7 Stunden veranschlagt und wir freuten uns so sehr über einen großen Bus, mit breiten Sitzen, Klimaanlage (natürlich waren wir auf die Eiseskälte die dort herrschte nicht vorbereitet) und Platz. Vorbei an der genialen Bergkulisse, riesen Höhleneingängen und Flüssen ging es für uns nach Yangon. Tatsächlich dauerte es acht Stunden bis wir den Busbahnhof von Yangon erreichten, etliche nette und sehr aufmerksame Taxifahrer standen natürlich wieder Spalier und jeder hatte den besten Preis. Benni hat dann verhandelt und für umgerechnet 10 Euro ging es dann eineinhalb Stunden mit dem Taxi in die Stadt zu unserem Hostel. Ach ja die Strecke war übrigens nur ca. 20 km aber der Verkehr eine absolute Katastrophe. Mittlerweile war es schon Abends als wir das Backpacker Bed and Breakfast erreichten. Also nur kurz eingecheckt, Klamotten aufs Zimmer und was futtern gehen. Direkt bei uns um die Ecke, keine zwei Minuten fanden wir ein kleines indisches Restaurant. Rein da, zwei Thali bestellt und ab geht die Reise nach Indien. Mega gut, wir erinnerten uns an das exzellente Essen in Indien und es war auch so günstig wie in Indien. Danach ging es direkt ins Bett. 

Das Zimmer war klein aber sehr gepflegt und das Bett wirklich gross und sehr bequem. Am nächsten Morgen, ausgeschlafen (bedeutet sieben Uhr ) ging es zum Frühstuck auf unsere Dachterrasse die einen herrlichen Blick über die Stadt bot. Es gab Rührei mit Toast & frischen Früchten. Kaffee, Tee, Wasser und Saft konnte man dort den ganzen Tag kostenlos geniessen. So gestärkt machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Zunächst liefen wir wie immer einfach planlos kreuz und quer durch die Straßen, so kann man am Besten die Atmosphäre aufsaugen und kommt hier und da mit den Menschen in Kontakt. Wir haben kleine Märkte, unzählige Streedfoodstände und die schrägsten Typen gesehen und kennengelernt. Der halbe Tag verflog einfach so, mittlerweile meldete sich der Hunger zurück und wir machten uns auf die Suche nach irgendeiner leckeren Schweinerei. Hier in Südostasien muss man nicht lange suchen, denn an so ziemlich jeder Ecke wartet ein Stand mit allerlei leckerem Essen. Also kauften wir uns an einem kleinen Stand, eine Tüte mit lauter frittierten Ecken die mit allerlei Gemüse und was auch immer gefüllt war. Einfach lecker diese Teile. Jetzt konnte es weiter gehen, der Hunger war vorerst gestillt. Kurzerhand hielten wir ein Taxi an was uns zum Inya Lake fahren sollte. Für 3,50 Euro brachte uns der Fahrer an den Rand des Parks. Es ist schon komisch wenn man das Treiben in diesen Großstädten sieht, den Lärm, Dreck, Staub und dann in Mitten dieser Hektik auf einmal eine Oase der Ruhe. Alles ist grün, sauber, in der Mitte des Parks ein wunderschön angelegter See der mit unzähligen Lotusblumen und Seerosen bewachsen ist. Herrlich, hier setzten wir uns erstmal hin und genossen die Stille und Atmosphäre. Von dort aus ging es für uns zum zentralen Bahnhof von Yangon, denn wir wollten mit der Circleline einmal um die Stadt herumfahren, eine gute Alternative um einen Großteil der Stadt zusehen. Leider hatten wir das Pech, dass zur der Zeit Arbeiten an der Strecke vorgenommen wurden sodass der Zug leider nur 10 Stationen fuhr, aber auch das schauten wir uns an. Wir kauften für 0,15 € ein Ticket und setzten uns mit den Einheimischen in den Zug, keine Türen, keine Fenster, genau so haben wir uns das vorgestellt. Es ging vorbei an großen Häusern und kleinen Verschlägen in denen die Menschen hausen, vorbei an kleinen Seen und einem weiteren großen Park von Yangon, vorbei an Kindern die unter Brücken schliefen und Kindern die in großen Pfützen neben den Schienen spielten und badeten. Genau wie in den Bussen wird hier alles verkauft was man (nicht) haben möchte, Brillen, Bananen, Tinte, Eis, etc.. Nach einer Stunde entscheiden wir uns auszusteigen und die selbe Strecke wieder zurück zu fahren. Auf jeden Fall war das eine gute Entscheidung diese Zugfahrt zu machen. Leider kündigte sich dann am Himmel ein ordentliches Gewitter an, aber mittlerweile war es auch Abend und wir ziemlich erschöpft. Also ab zurück zum Hostel. Das Abendessen fiel dann spartanisch aus, wir machten uns Instantnudeln, die sehr lecker sind aber so nahrhaft sind wie ein Stück Schwamm. Ein aufregender Tag ging zu Ende und wir planten noch kurz den nächsten Tag in Yangon. Es sollte für uns zur berühmten und beeindruckenden Schwedagon Pagode gehen.

Wir haben dann aber tatsächlich zum ersten Mal auf der Reise bis kurz vor Zehn im Bett gelegen, sind frühstücken gegangen und haben das Hostel erst gegen Mittag verlassen. Da wir die Pagoden Anlage unbedingt auch bei Dunkelheit sehen und erleben wollten ging es für uns zunächst einmal zu Fuß in Richtung Chinatown und zum Markt. Einfach genial was man hier alles in den Straßen und in den Läden bekommt. Auf dem Markt gab es von frischem Gemüse, Obst, Fisch und ganzen Schweinen auch lebende Hühner die direkt vor deinen Augen geschlachtet und zerlegt wurden. Man muss sich echt daran gewöhnen und eine starke Nase und Magen mitbringen, denn es liegt ein Geruch in der Luft den nicht unbedingt jeder vertragen kann. Aber das zu sehen ist schon aufregend und gehört definitiv dazu. In China Town gab es natürlich alles was man braucht und noch mehr was man nicht braucht. Plastikkrempel, billige Markenkopien und lauter neon blinkende Scheiße. Einfach unglaublich was die für einen Schrott produzieren und noch unglaublicher das den Mist auch jemand kauft. Mit all diesen Eindrücke machten wir uns auf den Weg zur Pagode. Mit dem Taxi ging es zwanzig Minuten durch den dichten Verkehr, kurz vor der Anlage steigen wir aus um von weitem noch ein paar Fotos machen zu können. Mittlerweile hatten wir 16 Uhr und so noch gute eineinhalb Stunden Zeit die Tempel bei Tageslicht zu erkunden. Von weitem schon sehr beeindruckend wird man beim Betreten der Anlage echt umgehauen. Einfach faszinierend, unzählige kleine und große Stupas, verschiedene Tempelhäuser, Buddha Statuen, Holzverzierungen überall, Gold so weit man sehen konnte. Ich weiß garnicht wie oder was ich beschreiben soll. Es war einfach zu viel und für uns der bis dahin mit Abstand schönste Tempel, Pagode oder wie auch immer. Wir waren geflasht. Dann wurde es allmählich dunkel und die untergehende Sonne tauchte die Pagode und die umliegenden Tempel in ein wundervolles Licht. Magisch beschreibt es am Besten, trotz unzähliger Besucher und einer menge Touristen wirkte dieser Ort spirituell, andächtig und die vielen Lichter zauberten eine Atmosphäre die wir so auf unserer Reise noch nicht erlebt hatten. Schaut euch die Bilder an, die sagen Alles.

Wir haben uns dort ein nettes Plätzchen gesucht und gewartet bis die Sonne vollständig untergegangen ist um die Pagode im dunklen zu bestaunen, nun wurde sie von zahlreichen Lichtern angestrahlt und wir verließen völlig beeindruckt diesen wunderschönen Ort bevor es dann wieder zurück ins Hotel ging, denn wir mussten schon wieder packen. Wir genossen den Abend mit einem Film und einer genialen Aussicht über die Altstadt von Yangon aus dem Hotelzimmer. Nächster Tag, Abreisetag, mit dem Nachtbus ging es Abends um halb sieben weiter in Richtung Norden. Wir verbrachten den ganzen Tag im Hostel, schrieben fleißig an dem neuen Bericht, chillten auf der Dachterrasse und warteten auf unseren Fahrer der uns zum Busbahnhof bringen sollte.

Wie unsere Reise durch Myanmar weitergeht und was wir Alles erleben durften erzählen wir euch die Tage im nächsten Bericht. Bis es soweit ist schaut gerne mal in unser Myanmar Fotoalbum rein, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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Kommentare: 4
  • #1

    Olaf (Freitag, 14 Juni 2019 15:39)

    Wieder ein super Beitrag .Man liest das mit Spannung alles und sieht dabei garnicht wie viel Arbeit das für euch ist.Super.Aber ich glaube sowas kann auch nicht jeder.Wunderbar geschrieben und super Bilder

  • #2

    Sabine (Freitag, 14 Juni 2019 15:59)

    Ja so unterschiedlich sind die Kulturen hier würde euch keiner zuwinken und Einladen wie der Englischlehrer . Es war ja wieder eine Interessante und Aufregende Erfahrung für euch . Und das schöne für uns das wir dran teilnehmen dürfen �

  • #3

    Gaby (Samstag, 15 Juni 2019 11:56)

    Wieder solch herrliche Bilder und tolle Berichte. Ich habe das Gefühl, ich bin hautnah dabei. Lieben Dank und weiter eine fantastische Zeit

  • #4

    Muh (Samstag, 15 Juni 2019 21:16)

    .... wieder ein wundervoller Bericht - zusammen mit den Fotos bekommt wirklich einen guten Eindruck von Land und Leuten ❤️.... was ihr schon alles erlebt habt - TOLL � bin sehr glücklich dass es euch gut geht �

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