Das Juwel Nusa Penida

Als unsere Fähre auf Gili Trawangan ankam ahnten wir erst böses, wir hatten vorher schon gelesen, dass die Fähren auch als Partyboot bekannt sind und als die dröhnenden Bässe vom Boot immer näher kamen wussten wir auch warum. Gott sei Dank waren unten an Deck noch genug Plätze frei sodass wir von dem Ganzen nix mitbekamen (wir sind einfach alt geworden :-D) Das Boot machte noch zwei Zwischenstopps und sammelte noch einige Passagiere auf Gili Air und auf Lombok ein bis wir uns dann endlich auf den Weg nach Nusa Penida machten. Nach ca. 2:45 Stunden kamen wir endlich an. Am Hafen war vollkommende Ebbe und wir fragten uns wie wir mit den riesigen Rucksäcken trocken an Land kommen sollen. Mittlerweile kennen wir das natürlich schon, dass die Füße und Schenkel komplett nass werden da es fast nirgendwo richtige Anleger gibt. Aber wir befanden uns ca. 150 Meter vom Strand entfernt. Nach ca. 15 Minuten wurden wir dann nach und nach auf zwei kleine Boote verfrachtet und Richtung Strand gebracht, trotz alle dem mussten wir noch ca. 50 Meter über das Riff laufen um an Land zu kommen. Als dann alle an Land waren kam ein Boot mit unserem Gepäck. Was ein Abenteuer, leider hat es dann nochmal 20 Minuten gedauert bis unser Taxifahrer vom Hotel uns gefunden hat, es war ultra heiß und wir waren müde, kein guter Start in den Tag. Nachdem wir dann unser Homestay erreicht hatten war aber wieder alles gut, eine Oase der Ruhe, 6 kleine Bungalows, ein gemütlicher Pool zum abkühlen und einer süßer, gepflegter Garten. Auch hier wurden wir mit einem eiskalten Willkommensdrink in Empfang genommen und konnten uns erst einmal entspannen. Das Zimmer war ungewöhnlich groß, hatte ein riesiges Bett und eine heiße Dusche -> endlich ! Wie ihr ja wisst machen wir an den Reisetagen nicht viel, wir konnten uns kurz einen Roller ausleihen um etwas essen zu gehen, danach ging es eine Runde in den Pool und früh ins Bett.

Unsere Nusa Penida Todo Liste war nämlich lang und so ging es am ersten Tag direkt morgensfrüh los zum Diamond Beach. Der Diamond Beach liegt im Osten der Insel und wir mussten ca. 50 Minuten fahren. Bekanntlich ist auch der Weg das Ziel und ähnlich wie auf Lombok (aber noch schöner) ging die Straße direkt am Meer entlang und die Aussicht vom Roller war einfach umwerfend. Wir schlängelten uns vorbei an weißen (recht kleinen) Sandstränden, hellblauem Wasser und Dörfern die direkt am Wasser lagen. Irgendwann ging es dann hoch ins Inland und wir konnten die ganze Kulisse noch einmal von oben bestaunen. Die „Hauptstraßen“ waren zwar super eng aber gut ausgebaut. Nach 20 km erreichten wir dann den engen Parkplatz vom Diamond Beach, wir mussten/konnten eine kleine Spende bezahlen und liefen einen (natürlich) noch im Bau befindlichen Weg Richtung Strand. Um es vorweg zunehmen dieser Strand war unser absolutes Highlight auf der Insel! Der erste Blick von oben in die tiefe Schlucht runter zum Wasser und zum Strand raubte uns den Atem. Man erreicht den Strand über eine ganz schmale Treppe die Mitten in die Felsen reingehämmert wurde. Je weiter man runterkam desto schwieriger und enger wurden die Stufen. Doch der Weg hat sich sowas von gelohnt, ich kann diesen Anblick mit Worten kaum beschreiben. Wir standen auf einem schmalen Stück Strand, mit meterhohen Wellen, hinter und neben uns ragten 100 meterhohe Steilwände in die Höhe. Schwimmen konnte man dort leider nicht aber wir wagten uns zumindest bis zur Hüfte ins Wasser, denn das Wasser war einfach nur der Knaller! Da wir so früh los sind war es Gott sei Dank noch nicht so voll und wir konnten eine ganze Weile diesen wunderschönen Fleck genießen. Aus den hohen Wellen sprangen teilweise bis zu 20 Fische in die Höhe, leider teilweise direkt in die Münder der Möwen, das machte das Bild noch perfekter.  Als wir uns dann wieder auf den Rückweg machten kamen uns richtige Menschenmassen entgegen und wir waren froh, dass wir den Platz quasi für uns alleine hatte. Der Aufstieg war übertrieben anstrengend, mit jeder Stufe wurden die Beine schwerer und schwerer. Oben angekommen haben wir noch ein paar coole Drohnenaufnahmen gemacht und uns auf den Rückweg zum Roller gemacht. 

Auf dem Rückweg gab es ein schnelles Mittagessen in einem der zahlreichen Warungs die es dort auf der Straße gab bevor wir weiter zu den Teletubbie Hills fuhren. Der Weg führte uns wieder zurück ins Inland, die Straßen im Inland waren im Gegensatz zu den anderen Straßen eine Katastrophe, teilweise wussten wir nicht mal mehr ob wir uns überhaupt auf einer Straße befanden oder nicht. Es kam uns niemand entgegen und die Schlaglöcher wurden immer größer. Wir bemerkten relativ schnell, dass wir uns den Hills näherten, denn es ging bergauf, erst kleine Hügel, dann wurde es immer steiler. Leider haben wir auf Nusa Penida den schlechtesten aller Roller in ganz Indonesien bekommen. So kam es, dass wir uns abwechselnd auf den Roller gesetzt haben. Einer musste laufen, eine konnte fahren. Es war unmöglich mit diesem Schrottding überhaupt zu zweit auch nur ein Hügelchen hoch zu kommen. Gut das wir vorher noch ne Portion Reis und Nudel gegessen hatten, der Weg war echt nicht ohne. Nachdem wir dann oben angekommen sind (es hat uns immer noch keiner überholt gehabt) erkannten wir auch relativ schnell woher die Teletubbie Hills ihre Namen haben. Die Hügellandschaft sah original so aus wie in der Fernsehsendung (wir hoffen die meisten können sich erinnern). Wir warteten nur darauf das etwas hinter den Hügeln hervorkam. Leider war es zu der Zeit sehr trocken und die Hügel waren eher braun und grau als grün, aber das machte das Bild nicht unschöner. Zurück ging es durch die hügelige Landschaft, diesmal bergab, zurück zum Homestay, wir waren ganz schön im Eimer nach der ganzen Tour. Es gab noch eine kurze Poolsession und dann hieß es ab ins Bett.

Da wir so gut mit dem früh Aufstehen zurecht kamen ging es am nächsten Morgen noch früher los, der Wecker klingelte um 5 Uhr ohne Frühstück und dick eingepackt (es ist morgens arschkalt) ging es los zum Kelingking Beach. Dieser Beach ist der bekannteste Aussichtspunkt auf der Insel, wenn man Nusa Penida googelt zeigen die ersten 20 Bilder genau diesen Strand. Unser Weg führte uns einmal komplett über die Insel vom Norden in den Süden. Es war am Anfang stockdunkel und wir konnten die Straße und die Umgebung nur erahnen. Die Straßen wurden immer schlechter bis wir am Ende nur noch auf einer Schotterpiste fuhren. Ab Mitte der Strecke war der Kelingking Beach schon ausgeschildert und so kamen wir um ca. 6 Uhr am Aussichtspunkt an. Yes, genau das haben wir gewollt, es war menschenleer und ruhig. 

Ähnlich wie beim Diamond Beach ist der Blick von oben in die tiefe Schlucht auf den Sandstrand der Wahnsinn. Das besondere an dieser Felsformation ist, dass sie von oben aussieht wie ein Dinosaurierkopf mit offenen Mund, erkennt ihr es auf den Fotos?  Wir konnten uns garnicht sattsehen, denn wie überall auf der Insel war auch das Wasser hier kristallklar und tief blau. 

Wenn man den Strand (z.B.) bei TripAdvisor sucht liest man sehr oft, dass der Weg runter zum Strand sau gefährlich ist. Nachdem unsere Kamera heiß gelaufen ist wagten wir den Gang runter zum Strand. Am Anfang waren es noch ganz normale Stufen die immer höher und unförmiger wurden. An den Seiten saßen gefährlich wirkende Affen (die haben uns/Benni fast angegriffen) und man konnte das alte Geländer der Treppe sehen, kleine Bambusrohre die mit Schnüren festgemacht wurden, mittlerweile gab es Gott sei Dank ein echtes Geländer. Anderseits kann man die Stufen auch nicht bewältigen. 

Wir staunten nicht schlecht als uns nach und nach einige einheimische Männer mit Holz auf den Schultern überholten. In Flip Flops liefen sie in einem Affenzahn die Treppenstufen runter. Auf gut der Hälfte der Strecke machten wir nochmal einen Fotostopp, von unten sah alles nochmal anders aus. Kurz luftgeschnappt und weiter ging es, die Stufen waren ab jetzt keine Stufen mehr sondern eher kleine Furchen, das Geländer wurde immer weniger und unsere Schritte runter immer vorsichtiger. Es kamen uns schon wieder einige der Männer entgegen, unglaublich in welchem Tempo die den Weg hinter sich gebracht haben. Also für uns Touris kann ich nur sagen, unbedingt feste Schuhe anziehen, auch wenn nicht mal die einen vor den steilen Abhängen retten. Es glich am Ende eher einer Kletterpartie und wir wusste am Ende auch wofür das Holz war, die Jungs arbeiteten weiter an dem Gelände. Unten angekommen standen wir wiedermal an einem menschenleeren Strand, goldgelb färbte sich der Sand in der Morgensonne, die Wellen schossen nur so an den Strand (auch hier kein schwimmen möglich). Wir ruhten uns eine ganze Weile aus und genossen ein kleines Frühstück am Strand und uns graute es schon vor dem Weg hoch. Da nach einer Stunde immer mehr Leute kamen machten wir uns auf den langen beschwerlichen Rückweg. Oh mein Gott, was für ein Aufstieg! So etwas anstrengendes haben wir in 5 Monaten reisen noch nicht erlebt. Es kamen uns immer wieder kleine Gruppen von Menschen entgegen und wir dachten uns teilweise nur:“ Nie im Leben kommst du in dem Alter oder mit den Schuhen/der Kleidung heile unten an!“. Wir wurden auch ganz oft gefragt wie der Abstieg war, einige drehten nach unseren Antwort postwendend um. Als wir fast oben waren rief einer der einheimischen Bauarbeiter: „ Manta Ray!!“: Wir staunten nicht schlecht als wir mitten in den Fluten zwei schwarze Flecke mit langem Stachel sahen. WoW!

Oben angekommen hatten wir quasi nichts mehr von unseren langen Sachen an und von der Erholung am Strand gab es keine Spur mehr. Erstmal Luft schnappen bevor es weiter geht. 

Als nächstes Stand die berühmte Broken Bay auf unserem Plan. Ein riesiges Loch mitten in einer Felswand durch die das Meer ein Stück ins Landesinnere gelangt. Aber halt Stop, vorher machten wir noch Halt am Angels Billabong (die beiden Attraktionen liegen fußläufig auseinander). Das Angels Billabong ist ein Naturpool in einer Klippe am Meer, gespeist wird das „Wasserloch“ durch Wellen die überschwappen. Das Angels Billabong hat seinen Namen dabei mehr als verdient. Denn die Farbvielfalt dieser Wasserstelle kommt tatsächlich einem engelsgleichen Anblick nah. Da es immer noch recht kühl war sparten wir uns ein Bad, zudem sind die Steine in dem Becken messerscharf und wenn eine hohe Welle kommt ist es auch nicht ganz ungefährlich dort zu baden. Der Anblick von dem Becken hat uns vorerst gereicht. Schon Wahnsinn was die Natur für Kräfte hat. 

Auf unserem Weg rüber zur Broken Bay sah ich allerdings ein Delfinflosse im Meer, wir setzten uns eine Weile direkt an die Klippen und dann geschah etwas unglaubliches. Eine ganze Horde (sagt man das so?!) von Delfinen schwammen direkt vor unseren Augen in die Bucht rein. Es waren bestimmt 20-25 Delfine die gut gelaunt aus dem Wasser sprangen und sich den Weg Richtung Bucht suchten. So etwas haben wir beide noch nie im Leben gesehen und mir kamen fast die Tränen, so glücklich machte mich dieser Anblick.  Um die Ecke sahen wir dann ein paar Boote mit Schnorchlern die hektisch ins Wasser sprangen. Neben den Delfinen schwammen nämlich auch ca. 7-8 große Mantarochen in der Bucht! Was für ein unfassbares Glück wir an diesem Morgen hatten. Die Rochen waren wirklich riesig, einige hatten bestimmt eine Spannweite von über 2 Metern. Wir konnten uns garnicht sattsehen an den Tieren und die eigentliche Attraktion fiel völlig hinten über. Bestimmt eine Stunde schauten wir dem Treiben im Wasser zu und schossen unzählige Fotos. 

Das „negative“ war leider, dass sich immer mehr und mehr Boote in die Bucht gesellten, sodass das friedliche Bild der Tiere im Wasser gestört wurde. Allerdings ist Nusa Penida für diesen Manta Point bekannt und eigentlich wollten wir uns auch einem solchen Schnorcheltrip anschließen, entschieden uns dann aber bei der Masse an Booten doch dagegen. Das Gefühl diese schwebenden Mantas von oben zu sehen reichte uns völlig aus.

Total baff gingen wir dann zur Broken Bay. Diese Bucht sieht von oben aus wie ein großes Loch inmitten einer Felsformation. Bei näherer Betrachtung erkennt man dann den Tunnel, der sich durch die Felsen geschlagen hat und eine große Felsbrücke bildet. Durch den Tunnel schlagen die Wellen aus dem offenen Meer in die Bucht ein. Je nach Stärke der Wellen bietet das hinein preschende Wasser ein geiles Natur-Schauspiel. Man kann nicht runter in die Bucht klettern, was aber beim Anblick der Wassermassen wahrscheinlich auch zu Recht verboten ist. Von oben kann man wunderbar dem ganzen Treiben zuschauen, man erkennt die Korallen am Meeresgrund uns kann sich gut vorstellen wie die Unterwasserwelt dort sein muss. Dieser Teil der Insel ist mit seiner Steilküste echt beeindruckend. Stundenlang haben wir uns hier aufgehalten, denn hinter jeder Ecke und an jedem Platz gab es neue Schönheiten zu entdecken.

Auf unserem Rückweg machten wir noch einen kurzen Halt an der Crystal Bay, dem einzigen Strand auf Nusa Penida an dem man problemlos schwimmen kann. Der Weg war wiederienmal ein absolutes Abenteuer, wir haben natürlich nicht den normalen Weg genommen, viel zu weit, es ging für uns querfeldein über Stock und Stein. Teilweise mussten wir den Roller gemeinsam voranschieben. Zur Crystal Bay können wir euch nicht viel sagen, denn wir waren echt enttäuscht. Die Bucht ist vollkommen überladen mit Schnorchelbooten die reihenweise Menschen in die Fluten abladen. Wir schauen uns nur kurz um, sprangen einmal ins Wasser und machten uns auf den Heimweg. Was für ein grandiosere Tag! Nachdem Essen gingen wir völlig übermüdet haya machen.

Leider hat es uns die zwei darauffolgenden Tage total erwischt, wir haben beide eine dicke fette Erkältung bekommen, so hieß es zwei Tage, Bett, Tee und schlafen. Am vorletzten Tag auf Penida machten wir uns auf den Weg zum Tembeling Forest / den Tembeling Naturpools. Natürlich machten wir uns auch hier nicht auf den direkten „Touri-Weg“. Nachdem aber alle Wege im Nichts oder vor einer improvisierten Straßensperre endeten stellten wir unseren Roller ab und machten uns zu Fuß auf den Weg - wir hatten ja ein Navi, ja, ja -.

Nach 20 Minuten standen wir mitten auf einem total ausgetrockneten Maisfeld. Wir wollten schon umdrehen (Ihr könnt euch Benni´s Laune vorstellen denke ich), da kam aus dem Nichts eine Frau auf uns zu. Wir erklärten ihr wo wir hinwollten und sie machte nur eine einladenden Handbewegung das wir ihr folgen sollen. Wir liefen einfach stumpf hinter der Dame her, englisch sprach sie (natürlich) nicht. Wir gingen über das trockene Maisfeld, über Steinfelder rein in den Dschungel, niiiieeemals hätten wir den Weg gefunden. Wir kletterten bestimmt 30 Minuten durch den Dschungel. Über einen kleinen engen und rutschigen Pfad ging es in Richtung Meer (das konnten wir schon hören).  An Lianen seilten wir uns an kleinen Hängen ab, durchquerten ein enges Flussbett und kamen dann schließlich nach 60 Minuten wandern am Tembeling Forest an. Völlig kaputt bedankten wir uns bei der Frau und gaben ihr natürlich auch einen kleinen Obolus. Sie hat sich so sehr darüber gefreut das ihr fast die Tränen kamen (es waren gerade mal 5 €, unglaublich), mehrfach küsste sie Benni´s Hände. Der Weg durch den Dschungel war einfach nur cool und wir waren mal wieder froh, dass wir nicht den normalen Wegen gefolgt sind. 

Der Temebling Forest gleicht einem Märchenwald, Steine voll mit Moos umringt von hohen Felsen an denen Lianen runterhängen und dann sind da natürlich die Naturpools. Ein Naturpool wird von Wasser aus den Felsen gespeist, dunkelblau liegt er mitten in einem Felsen. Der anderen Pool liegt direkt am Meer und erhält sein Wasser ebenso aus den Bergen, kaum zu glauben. Schnell zogen wir unsere nassgeschwitzten Sachen aus und machten es uns in den Pools bequem. Das Wasser war schön kalt und glasklar. Eine kleine Dusche machte das Ganze perfekt. Auch hier war es um die Uhrzeit noch nicht so voll. Hinter uns knallten wieder die Wellen an die Felsen. Neben dem Pool befindet sich noch ein kleiner Sandstrand der zum verweilen einlädt. Am Strand wäre es dann fast passiert kurzzeitig hatte sich unsere Drohne von uns verabschiedet, shit. Durch die hohen Felsen und die magnetischen Schwingungen hatte die Fernbedienung keinen Empfang zur Drohne. Die Drohne machte sich selbstständig und flog volles Kanonenrohr 3 Meter über Benni in die Felsen. Gott sei Dank ist nichts passiert. Wir erfuhren dann von einem Einheimischen der Touren zu dem Tembeling Beach macht, dass am Tag zuvor eine Drohne einfach aufs Meer rausgeflogen ist und nicht mehr wiederkam. Da haben wir wohl nochmal Glück gehabt.  Nachdem wir den Drohnenschock überwunden hatten machten wir uns auf den Rückweg, wir wussten ja was uns bevor stand. Die nette Damen wartet wohl die ganze Zeit am Dschungeleingang und brachte uns den ganzen Weg wieder zurück. Wir waren Ihr so unglaublich dankbar, denn der Weg wäre für uns beide alleine unmöglich gewesen. 

Wieder völlig verschwitzt und fertig kamen wir dann am Roller an. Die Damen bedankte sich bestimmt noch 20 mal bei uns, obwohl wir definitiv dankbarer waren als sie. 

Zurück am Homestay merkten wir dann, dass wir bei weitem noch nicht fit waren, denn ab dem Tag lagen wir vollkommen flach.

Nach 6 Nächten mussten wir Nusa Penida dann leider verlassen, ein echtes Juwel unter den Inseln von Indonesien. Leider war unser 60 Tagesvisum schon zu Ende. Für uns ging es für eine Nacht zurück nach Bali bevor unser Flieger nach Kuala Lumpur ging. 

Wir haben auf jeden Fall eine neue Liebe - Indonesien. Wir werden definitiv auf unserer Reise nochmal zurückkommen und die anderen Inseln der Landes entdecken, es gibt noch so viel zusehen. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Sabine (Montag, 30 September 2019 17:43)

    Einfach Fantastisch was ihr wieder erlebt habt . Die Delphine so hautnah zu sehen herrlich. Aber mich hat auch die Frau beeindruckend die euch geführt hat und so dankbar � für die kleine Gabe war .

  • #2

    Moni x (Montag, 07 Oktober 2019 10:10)

    Ihr Lieben, wenn ihr so weiter macht, ist Tarzan eine Lusche gegen euch.
    Schön, dass ihr bis jetzt immer das Glück an eurer Seite habt und freundlichen und liebenswerten Menschen begegnet seit.
    Wir wünschen euch weiterhin viel Glück bei allen Aktionen!

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