Streetart & Herrenhäuser in Melaka und Ipoh

Nachdem wir wunderschöne, entspannte, aufregende und arbeitsreiche 5 Wochen in Kuala Lumpur verbracht haben ging es für uns auf eine fünf wöchige Malaysia Rundreise.  

Wir konnten unsere Batterien wieder aufladen und das tat uns auch sehr gut, wir konnten einige Dinge abarbeiten, haben neue Vlogs geschnitten, neue Blogbeiträge geschrieben, Fotos sortiert und bearbeitet und am Ende einfach die Zeit in einer schnuckeligen Wohnung genossen. Dann hieß es erstmal wieder packen, dass was wir am wenigsten mögen bei unserer ganzen Reise, aber gut, dass gehört genau so dazu wie ungebügelte Sachen, Duschen mit wenig Wasser und waschen im Waschsalon. Wir fuhren mit einem Grab (für uns das beste Fortbewegungsmittel in Asien, es gleicht einem Taxi, allerdings weiß man schon immer vorher genau was man bezahlen muss und es kann nicht mehr verhandelt werden) zum Busbahnhof in Kuala Lumpur. Der Busbahnhof glich einem deutschen kleinen Flughafen, unzählige Schalter, mehrere Gates und Durchsagen am laufenden Band.  Von dort aus ging es für uns nach Melaka oder Melaca oder Malakka (es gibt drei oder vier Schreibweisen für die Stadt). Sobald wir aus der Stadt Kuala Lumpur rauskamen kamen wir direkt ins grüne, über eine vierspurige Autobahn ging es für uns fünf Stunden ins neue Unbekannte. Vom Busbahnhof in Melaka ging es für uns noch zehn Minuten mit dem Grab in die Innenstadt. Sofort konnte man erkennen das hier einige Europäer ihre Finger im Spiel hatten. Unser Hostel war super süß, relativ neu und total schnuckelig eingerichtet. Das Mädel, welche das Hostel führt, war vielleicht 25 und besaß einen 11 Wochen alten kleinen Welpen, Benni und er waren natürlich nach zehn Minuten die besten Freunde. Unser Zimmer bestand diesmal nur aus einem kleinen Waschbecken und einer Matratze auf Paletten. Seit langer Zeit hatten wir mal wieder ein Gemeinschaftsbad, was aber kein Problem war, denn es war sauber und ordentlich. Als erstes begaben wir uns natürlich, wie fast immer, auf die Suche nach etwas zu essen. Direkt nebenan gab es ein schnuckeliges Kaffee. Wir bestellten einen Passionsfrucht und einen Vanilleshake und für Benni gab es noch einen Lemon Cheesecake. Lecker sagen wir euch, die Shakes waren Eiskalt, frisch und mit leckerem Vanille Eis zubereitet. Der Cheesecake war lecker aber lange nicht so gut wie von Oma. Nach einem kurzen Spaziergang am Melaka River (unser Hotel befand sich direkt am Fluß) gingen wir relativ zeitig in Bett, außerdem regnete es in Strömen. Nach einer bequemen aber lauten Nacht (die Straße war leider sehr laut) ging es für uns auf Erkundungstour durch die City, als allererstes suchten wir uns allerdings ein schnuckeliges Café zum Frühstücken. Auf der berühmten Jonker Street von Melaka befanden sich mehrere kleine Cafes, wir hatten uns allerdings mehr von dieser Straße erhofft bzw. haben mehr erwartet. Denn zu 80% waren die Geschäfte und Cafés geschlossen. Zum ersten Mal seit fünf Wochen mussten wir uns wieder um Frühstück kümmern. Leider war es in allen Cafés relativ teuer, wir befanden uns halt wieder in einer Tourigegend. Zum Frühstück gab es also nur einen kleinen Café, einen Muffin und einen Cheesecake. Halb gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Stadthuys. 

Melaka ist für seine alten Kolonialbauten aus verschiedenen Ländern bekannt. Das Stadthuys wurde nach der Invasion der Holländer gebaut. Der rote Glockenturm der in der Mitte des Platzes ragt, umgeben von drei großen ebenfalls roten Kolonialgebäuden war wirklich schön. Leider waren die meisten Gebäude gesperrt und wir konnten sie uns nicht von Innen ansehen. Doch der Blick auf dem Platz war einfach toll und wenn die ganzen Verkaufsstände und Fahrradrikschas nicht gewesen wären fühlte man sich wirklich fast wie in Holland. In Melaka kann man alle größeren und bekannteren Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. So machten wir uns von dort aus auf den Weg auf den St. Paul Hill auf dem die alte, 1521 erbaute, St. Paul Church steht. Bis auf die Außenmauern der Kirche ist nicht mehr viel übrig, aber diese sind noch gut erhalten und wenn man in der Kirche steht wirkt es, als wäre man in die Zeit zurückgereist. Überall am Rand der Kirche stehen alte Grabsteine mit holländischer Inschrift und Totenköpfen. Ein wirklich beeindruckendes Gebäude.

Nach der zweiten Sehenswürdigkeit war unsere Kamera schon heiß gelaufen. Wenn man den St. Pauls Hill überquert kommt man noch an einem riesigen holländischen Friedhof vorbei bevor man die Überreste des A Famosa erreicht. Das Fort wurde von den Portugiesen gebaut, allerdings ist hiervon nicht mehr viel übrig geblieben, das einzige was hier steht ist ein kleines steinernes Haus, vielleicht 10 qm groß. Hier reiht sich wirklich ein schönes Gebäude ans Andere, direkt nebenan befand sich das Museum Melaka Sultanate Palace Museum, dass haben wir uns aber nur von außen angeschaut, da der Eintritt relativ hoch war. Von außen allerdings ebenfalls ein sehr beeindruckendes Gebäude. Nach ca. vier Stunden Sightseeing knurrten auch schon wieder unsere Mägen, wie ihr wisst gehört Essen auf unserer Reise zu unseren liebsten Beschäftigungen. Also ab zum Essen...

Am Abend haben wir einen neu eröffneten Foodcourt entdeckt in dem es allerlei Leckereien gab. Wir entschieden uns zum ersten mal auf unserer Reise Ramen zu probieren, eine asiatische Nudelsuppe, für Benni mit Garnelen und für mich mit Tofu. Leider wurden wir total enttäuscht, eigentlich war das Ganze nur eine Instatsuppe mit der gewünschten Einlage, dabei war sie einfach viel zu scharf und viel zu teuer. Naja, es kann uns ja nicht alles schmecken.

Auf unserer Tour durch die Stadt entdeckten wir an der Riverside einige coole Bars mit Stühlen direkt am Wasser. Wir entschieden uns also am Abend nach sehr langer Zeit mal wieder ein Bier zu trinken. Die Raegge Bar war die Bar für unseren Abend. Nach den ersten drei großen Bier wollten wir eigentlich gehen, allerdings wissen die meisten von euch, dass einer von uns oft kein Ende kennt. So gab es die nächsten drei großen Bier für uns. Nach einiger Zeit gesellte sich dann noch Herbie zu uns, ein Deutscher der nach Thailand ausgewandert ist und zur Zeit Urlaub in Malaysia machte. Es wurde immer geselliger, die Musik war gut, die Stimmung war gut und das Bier schmeckte. Zu unserem „Pech“ gesellten sich zudem auch noch zwei Holländer zu uns und wie ihr von unserer ersten Begegnung mit Wouter und Fem aus Myanmar wisst, können wir mit den Holländern sehr gut trinken. Es gab also zusätzlich zum Bier noch Rum Cola und Wodka Soda. Das war dann unser Ende, um 3 Uhr lagen wir dann sehr betrunken und schwindelig im Bett. Ein gelungener Abend würden wir sagen...

Der nächste Tag war der Horror, wir fühlten uns einfach schlecht. Hahah, aber wieso sollte es auch auf Reisen anders sein als zu Hause. Wir quälten uns durch die ersten Stunden des Tages. Zum Frühstück gab es diesmal nur ein paar kleine Rosinenbrötchen und eine Cola. Nach einem kurzen Power Nap ging es für uns dann vorbei an der St. Pauls Church zu einer kleinen, älteren Mall, leider unterscheiden sich die Malls im Inland beträchtlich von den Malls in Kuala Lumpur, es gab dort höchstens vier oder fünf kleine Shops. Zum Glück gab es für Benni einen McDonalds, das Beste nach einer durchzechten Nacht sind doch immer noch ein paar fettige kleine Burger und eiskalte Cola.

Wir spazierten noch eine ganze Weile durch das kleine Städchen, vorbei an einigen Streetarts, die Häuser an der Promenade waren allesamt bunt bemalt, die Brücken strahlten in wunderschönen Farben und teilweise konnten wir riesige Warane in dem Fluss erkennen. Fast unwirklich wenn man bedenkt, dass wir uns eigentlich mitten in einer Stadt befinden. Nach drei Nächten hieß es dann auch schon wieder packen also ging es für uns nach einem kurzen Abstecher zum Foodcort und einer leckeren Portion Reis ins Bettchen. Am nächsten Tag führte uns unser Weg in die Stadt Ipoh.

Wir fuhren quasi wieder an Kuala Lumpur vorbei, denn Melaka befindet sich südlich von KL und Ipoh weiter im Norden. Wir wollten uns die Stadt Melaka allerdings keinesfalls entgehen lassen. Nach vier Stunden erreichten wir also die nächste Station unserer Malaysia Reise. Vom Busbahnhof ging es weiter mit dem Grab in die Altstadt. Als wir am Hotel ankamen sahen wir schon, wofür Ipoh bekannt ist, für seine alten Kolonialgebäude und für zahlreiche Streetart Kunstwerke. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten machten wir uns direkt auf die Suche nach einem ganz bestimmen Restaurant. Schon in Kuala Lumpur erzählte uns ein Taxifahrer, dass Ipoh die Essens Hochburg von Malaysia ist, vor allem berühmt für das sogenannte Ipoh-Chicken. Wir suchten nach einem ganz bestimmten Restaurant was dafür bekannt sein soll. Fußläufig erreichten wir es nach 10 Minuten, ein großes Gebäude mit einer offenen Küche, Plastikstühlen und Plastiktischen. Wir gaben dem ganzen eine Chance. Benni bestellte einmal Hühnchen und Soyasprossen und für mich gab es Tofu. Nach ca. 30 Sekunden wurden uns fünf oder sechs Teller auf den Tisch gestellt, dass war wohl das schnellste Essen war wir je bekommen hatten. Der Taxifahrer und auch die Einheimischen haben uns nicht zu viel versprochen, sowohl das Chicken, die Sprossen als auch der Tofu waren wirklich genial, heiß und frisch. Gestärkt liefen wir noch ein Stündchen durch die Stadt, sahen schon wunderschöne Graffitis. Am Abend planten wir noch den nächsten Tag. Ipoh hat nämlich neben einer tollen Altstadt auch noch einiges im Inland zu bieten. 

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu drei Höhlentempeln die allesamt auf innerhalb eines kleinen Radius liegen. Also sehr gut zu erreichen waren und Grab sei Dank Spott billig...

Der erste Tempel den wir uns ansahen war auch zugleich unser Highlight. Der Kek Look Tong Tempel ist eine riesige Höhle mit mehreren Etagen in dem sich einige kleine Tempel, goldene Buddha Figuren und Plätze zum Beten befinden. Doch das eigentliche Highlight befindet sich hinter der Höhle, wenn man diese einmal durchquert hat, landet man in einem riesigen wunderschönen Garten. Man geht vorbei an einer Reihe von Figuren die einen Mann zeigen der immer unterschiedliche Gesten macht, einmal hält er sich zum Beispiel die Nase zu, der andere hatte lange Augenbraun oder einer saß auf einem zahmen Tiger, richtig cool sah das aus und es wertete den Garten auf. Umrahmt von hohen Felsen befinden sich in dem Garten neben kleinen  Oasen, Palmen, einem Barfußpfad und unzähligen Blumen auch zwei kleine Teiche, einer voll mit Fischen und Schildkröten der andere voll mit Seerosen. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und genoßen die Ruhe. Unsere Kameras liefen im wahrsten Sinne des Wortes heiß, sodass wir auch denen eine Pause gönnen mussten. Nach ca. zwei Stunden machten wir uns dann auf den Weg zum nächsten Tempel.

Ab ging es mit dem Grab zum Da Seng Ngan Temple, dort wurde Benni direkt von einem netten Chinesen in Empfang genommen der sich vor Freude kaum eingekriegt hat. Er wollte unbedingt ein Foto mit uns machen und trommelte dafür seine ganze Familie zusammen. Er erklärte uns, dass dieser Teil des Tempels an dem wir standen ihm und seiner Familie gehört und sie sich immer tierisch über Europäer freuen. Als wir weiter gingen sahen wir das auch, eine gesamte Wand war voll mit Fotos aus mehreren Jahren, jetzt auch hoffentlich mit uns. Der Tempel an sich war völlig unspektakulär und irgendwie schäbig, einzig und allein die Reihe von vergoldeten Buddahfiguren konnte sich sehen lassen. Also ging es recht schnell weiter. Doch bevor es für uns zum nächsten und letzten Tempel ging mussten wir erstmal was futtern. Benni hatte mal wieder Lust auf Pizza und da der nächste Pizza Hut in Sichtweite war ging es für uns zu den Amis Pizza essen. Für mich gab es eine Mini-Veggie-Pan-Pizza und für Benni eine Mittlere-Salami-Pan Pizza. Wir waren so halb gesättigt beschlossen aber nachdem wir bezahlt haben vorerst nicht mehr zu Pizza Hut zu gehen, viiiiiiieeeel zu teuer und dafür war die Pizza echt nicht gut. Streetfood ist halt günstig und fast immer das Beste Essen. Naja auf zum letzten Tempel.

Der Sam Poh Tong Tempel / die Anlage war von außen auch leider wieder nur so mäßig schön, allerdings war der Teich der sich direkt vor dem Tempel/Höhleneingang befand ein Traum, sowas hätten wir gerne zu Hause. Ein Teich voll mit großen Steinen die aus dem Wasser ragten, kleine Buddha Statuen und Brücken verzierten die Steine, ein altes, vermodertes Holzboot lag zur Deko darin, herrlich. Wenn man dann durch den kleinen Eingang in die Höhle tritt sieht man nur einen kleinen Schrein vor dem man beten kann, als wir dann wieder durchgegangen sind kommt man zum vermeintlichen Hauptteil des Höhlentempels. Mitten in der Höhle befindet sich ein großes Loch in das von oben die Sonne strahlt und wo ein alter, verlassener Tempel steht. Sah ein bisschen aus wie ein Asiatisches-Grusel-Haus, leider konnten wir nicht rein gehen. Auch hier befindet sich ein kleiner Teich, nein nennen wir es eher ein Loch, in dem sich ungefähr 80-100 Schildkröten tummeln, DIE Attraktion von dem Tempel, traurig, die Schildkröten hatten nicht mal alle einen Wasserplatz, aber leider gibt es genug die dafür bezahlen um sie füttern zu können. Schnell machten wir uns wieder aus dem Staub und fuhren zurück ins Hotel, was ein aufregender Tag.  Abends machten wir uns nur noch auf die Suche nach einem Restaurant, allerdings ist ab 18 Uhr in Ipoh fast alles dicht und es hatte kaum noch etwas auf, durch Zufall fanden wir dann ein kleines Familienrestaurant wo wir super essen fanden und dazu auch noch mega günstig! Ein guter Abschluss für einen ereignisreichen schönen Tag. 

Aufstehen! Frühstück! Das erste inklusive Frühstück seit einer Ewigkeit, wir waren gespannt und wurden leider sehr schnell enttäuscht, Toast zum selber toasten, kaltes Rührei und zwei Marmeladen zur Auswahl, sauber und das war das International Breakfast was richtig angepriesen wurde... Nachdem eher mäßigen Frühstück machten wir uns dann auf den Weg zur Altstadt. Diese ist gespickt mit Streetart, an jeder Ecke, egal wohin man hingeht findet man ein außergewöhnliches Bild nachdem anderen, riesige Pferde zum darauf sitzen, Motorroller vor einer Wand, sodass man quasi mit im Bild sitzt, herrlich. Nach kurzer Zeit erreichten wir schon die Concubine Lane, eine der bekanntesten Straßen in Ipoh. Auf dieser vielleicht zwei Meter breiten Straße reihen sich ein Laden und ein Verkaufstand an den anderen. Es gibt Zuckerwatte, Mango Eis am Stiel, frische Kekse oder Schmuck zu kaufen und weiß der Geier was noch. Mittags ist hier richtig viel los, wir mussten uns richtig durch die Mengen quetschen um vorwärts zu kommen. Als wir dann ganz am Ende der Lane abgebogen sind befanden wir uns auf einmal mitten in einem Markt der im Innenhof von mehreren alten Gebäuden aufgebaut war. Auch hier gab es an jeder Ecke Streetart zu bestaunen. Als wir uns durch den Markt durchkämpften sahen wir auch schon den Memorial Clock Tower, eine große weiße Uhr die ganz verlassen und alleine auf einem Marktplatz steht. Kurz dahinter befinden sich auch quasi direkt nebeneinander die Town Hall und der Bahnhof. Den Bahnhof fanden wir richtig imposant und können jetzt auch verstehen warum er das Taj Mahal von Ipoh genannt wird. Echt schön! 

Die Town Hall ist von hinten ein wenig verfallen, was sie aber nicht weniger interessant oder schön macht. Von vorne zeigt sich dann allerdings ein ganz anderes Bild, wie neu erstrahlt sie in glänzenden weiß. Ipoh´s Altstadt, die Gebäude und die Streetart haben uns sehr gut gefallen und sind definitiv eine Reise wert.

Abends ging es für uns nochmal in das selbe Restaurant wie am Vortag, eine große Auswahl hatten wir ja sowie so nicht. Zurück im Hotel gab es dann eine Überraschung, als Benni die Karte für den Strom im Zimmer in die Apparatur steckte gab es einen lauten Knall und Funken, ab da hatten wir dann keinen Strom, kein Licht, nichts. Auch der Hausmeister/Elektriker/Frühstücks-Mann konnte uns nicht helfen und nachdem er eine Stunde an dem Kasten rumgefummelt hatte, ging in der gesamten zweiten Etage kein Strom mehr, wir ahnten Böses. Kein anderes Zimmer war frei und so hockten wir zwei Stunden im dunklen bis wir endlich bescheid bekamen, dass ein Herr von auswärts kommen muss. Das einzig gute an dem Ganzen war, dass wir dadurch eine chinesische Zeremonie mitbekommen haben die um 24 Uhr quasi direkt wir unserem Hotel startete. Die gesamte Straße war voll mit 1000den von Menschen. Die Mönche „tragen“ alle neun Monate im Jahr böse Geister vom Fluss zum Tempel. Sie tanzen, rufen, singen und bringen sich so in eine Art Trance in der sie dann Barfuß zum Tempel laufen. Begleitet werden sie dabei von bunten Festwagen, bunt gekleideten Buddha Figuren, Musik und Feuerwerk. Wir lieben es sowas mitzubekommen und wir hatten eine grandiose Sicht von unserer Dachterrasse. Dabei lernten wir unseren Hausmeister auch näher kennen und er erklärte uns jeden Schritt von dieser Zeremonie, es ist immer wieder schön gerade die Einheimischen näher kennenzulernen und genau das macht auch einen großen Teil unserer Reise aus. Allerdings haben wir nicht so ganz verstanden wie genau die Zeremonie abläuft, der tatsächliche Sinn dahinter kann also von unserer Version abweichen. Es geht definitiv um Geister, soviel ist mal sicher...

Das war ein gelungener letzter Tag in Ipoh und wir sind froh all diese Erlebnisse mal wieder gemacht zu haben, aber wie immer auf unserer Reise hieß auch diesmal Abschied nehmen und sich auf neue Abenteuer und Begegnungen zu freuen. 

Also wohin es ging und was da Alles passiert ist erfahrt ihr im nächsten Bericht. Bis dahin viel Spaß beim Lesen und schaut euch die Fotoalben unserer Stationen an. Den Link findet ihr unten. Danke und bis die Tage...

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Kommentare: 3
  • #1

    Sabine (Freitag, 11 Oktober 2019 19:08)

    Da habt ihr ja mal wieder viel erlebt und gut � gegessen � . Ich muss sagen Melaka gefällt mir sehr gut � ihr wart ja wieder im Schreiben sehr fleißig �. Klasse

  • #2

    Schwiegi (Samstag, 12 Oktober 2019 09:35)

    Wieder mal alles wunderbar beschrieben.Ich glaube ich kann alles erst lesen und so richtig genießen wenn ich mal Rentner bin.Ihr schreibt und dokumentiert so viel da muss man ja Urlaub haben oder Rentner sein.Trotz allem wenn ich es zwischen durch schaffe lese ich mir gerne eure Berichte durch.Weiter so.Euer größter Fan lässt schön Grüßen.���

  • #3

    Gaby (Montag, 21 Oktober 2019 19:10)

    Wieder total spannend und interessant geschrieben, illustriert mit den herrlichen Fotos ist es immer schön die Berichte verfolgen!!! Ihr erlebt so viele fantastische Dinge, lernt Land und Leute kennen, einfach beneidenswert. Weiter so und lieben Gruß, Gaby

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