Roadtrip Vietnam Part I

Bevor unsere große Reise einmal quer durch Vietnam losging haben wir erst ein paar ruhige Tage in einer schnuckeligen AirBnB in Hanoi verbracht. Wir konnten selber kochen, Wäsche waschen, einkaufen, ausschlafen, bequem auf unserer eigenen Couch sitzen und noch einmal unsere Batterien aufladen. Ganz nebenbei haben wir natürlich auch Weihnachten hier verbracht, das erste Weihnachten für mich, Caro, wo ich nicht zu Hause war. Dank Skype und Co. haben wir aber natürlich mit unseren Familien ein Weihnachts-Skype-Date gehabt und so war das Ganze halb so wild. Benni hat für uns ein wunderbares asiatisches Weihnachtsmenü gekocht (Thunfisch, Tofu, Edamame, Algensalat und Baguette) und so fühlten wir uns fast wie zu Hause. Die darauf folgenden Tage haben wir Hanoi ein wenig erkundet, unser Motorrad für unsere Tour abgeholt und überlegt was wir für fünf Wochen mitnehmen müssen. Die Agentur bei der wir unser Motorrad abgeholt haben war wirklich super (Tigit Motorbikes). Die Honda XR 150 ist wie neu, hat ein großes Reck hinten drauf, wir bekamen fast neue Helme, zwei Ersatzschläuche, Seile zum festbinden, eine Unmenge an Tipps für die Route und Tricks mit der nicht ganz so offiziellen Polizei hier. Außerdem wird unser "überschüssiges" Gepäck von Tigit Hanoi nach Saigon geschickt, echt ein toller Service. Die Reise kann also losgehen. Rucksack sitzt, Helme sitzen, ab geht die wilde Fahrt. Genauer gesagt sind wir am 30.12.19 früh morgens gestartet...

 

 

Benni ist ja bereits in so einigen Ländern, Städten und auch Großstädten Moped gefahren, aber das was wir auf dem Weg raus aus Hanoi erlebt haben war echt unfassbar. Hier gibt es einfach keine Regeln und trotzdem funktioniert es einwandfrei. Es wird bei Rot gefahren, es kommt einem einer entgegen, es wird abgebogen ohne zu gucken, es finden Busse, Autos, Roller, Fahrräder und Fußgänger Platz auf einer zweispurigen Straße. Der Wahnsinn, aber, wir haben es überlebt und waren froh als wir Hanoi hinter uns gelassen haben. Unsere erste Station, Ninh Binh, befindet sich knapp 100 km südlich von Hanoi. Unsere Erwartungen waren groß, denn alles war wir von Ninh Ninh gehört hatten war durchweg positiv. 

 

Der Weg dorthin führte uns meistens über eine mehrspurige Autobahn, weswegen sich eine Erwähnung hier nicht recht lohnt. Doch je näher wir unserem Ziel kamen desto schöner wurde die Natur, die Straßen wurden schmaler, die Berge höher, die Gräser grüner. Man erkannte auch sofort wofür dieser Teil von Vietnam bekannt ist, überall sprießen riesige Felsen/Berge aus dem Boden. Nach knapp vier Stunden hatten wir unser Ziel erreicht und wir haben wiedermal ein echtes Juwel an Unterkunft gefunden, wir hatten ein großes Zimmer mit einem riesigen Bett, einem Blick direkt auf grüne Reisfelder und einem großen Bad. Das beste allerdings waren die Gastgeber und das Essen aus dem eigenen Restaurant.

 

 

Nach einer kurzen Rast machten wir uns allerdings direkt auf dem Weg zum Lying Dragon, einem berühmten Berg der quasi direkt vor unserer Haustür lag. Man betritt die Anlage und befindet sich direkt in einer tollen Umgebung mit kleinen künstlich angelegten Seen, Wasserfällen, Brücken geschmückt mit Lampions, kleinen Restaurants und einem "Herz-Holzsteg" zum Fotos machen, klar alles für uns Touris, aber irgendwie auf eine nette Art. Uns und den Lying Dragon trennten allerdings noch 500 steile Stufen. Puhhh... nach so einer Fahrt und relativ unfit geht das schon ganz schön in die Knochen. Aber jeder Herzschlag und jeder Schweißtropfen hat sich gelohnt, die Aussicht von oben war einfach nur ein Traum. Zur einen Seite blickt man über Felder, Berge bis hin zur Stadt auf der anderen Seite sieht man Berge, Flüsse und einen Teil der "trockenen Halong Bucht". Wir hatten großes Glück das mit uns nicht so viele Leute oben waren, denn die Bergspitze ist nur eine kleine Plattform wo sich alle tummeln um das perfekte Foto zu schießen. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen ein wenig "abseits" und beobachteten die Influencer wie sie sich für ihr Fotos in Szene setzten und sogar teilweise die Klamotten wechselten.  Ach, so könnte ich Stunden verbringen, aber nun rief auch der Hunger. Nach einem kurzen Abstecher in die Höhle unter dem Berg machten wir uns also wieder auf den Weg zurück. Ein toller erster Tag ging zu Ende. 

 

 

Nach einer angenehmen, ruhigen Nacht und einem total leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zum eigentlichen Highlight von Ninh Binh, der Bootsfahrt durch die Buchten. Von Trang An (knapp 10 Minuten von unserer Unterkunft entfernt) starten ungefähr 1000 Boote in die Flüsse, man sollte also sehr früh da sein. Für 200.000 Dong (knapp 7,50 €) pP.  mietet man sich  ein Bötchen mit Fahrer, man kann sich zwischen drei Touren entscheiden und steigt dann an einem Steg zu viert auf ein Boot und los geht die wilde Fahrt. Ok, wilde Fahrt ist übertrieben, es wird halt gepaddelt. Leider hatten wir nicht so ein Glück mit dem Wetter, es war dunkel und diesig was die Stimmung auf dem Wasser ein wenig trübte und die Fotos leider immer grau aussehen lässt. Allerdings war die Tour trotzdem ein echter Hammer, drei Stunden schippert man durch breite Flüsse, zwischen Bergen und Bäumen, wir durchquerten unzählige enge Höhlen in denen wir teilweise unsere Köpfe einziehen mussten. Kein Wunder das hier Blogbuster wie KONG Island gedreht wurden, wäre auch eine wunderbare Kulisse für einen neuen Jurassic Park. Immer wieder machte unsere Kapitänin auch Stops an verschiedenen Tempeln die wir uns ansehen konnten, die fanden wir allerdings nicht so spektakulär, sodass wir schnell wieder ins Boot hopsten. Nach knapp zwei Stunden ging es dann auch wieder Richtung Anfang, da wir alle auch kaum noch in der kleinen Nussschale sitzen konnten, nahmen wir vier alle einen Padel (Stock mit einem Plastikteil) in die Hand und paddelten wie die Wilden um schneller anzukommen. Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt und jeder der in der Region ist sollte das Ganze auch gesehen haben. Wir haben unendlich viele Fotos geschossen weil wir uns kaum an der Natur sattsehen konnten. 

 

 

Nach einem leckeren Kaffee in unserer Unterkunft mussten wir diese mit einem weinen und einem lachenden Auge verlassen, wir haben uns wirklich so wohlgefühlt aber wir hatten noch knappe 200 km vor der Brust und es war schon kurz vor zwei Uhr, also packten wir unsere Rücksäcke auf´s Motorrad und los ging es in Richtung Tan Ky

 

Was dann folgte war ein echter Albtraum, nach knapp eineinhalb Stunden Fahrt fing es in strömen an zu Regnen, von der Landschaft und der Umgebung sahen wir nix, Benni musste sich so konzentrieren und ich war damit beschäftig das nicht alles hinter mir im Wasser untergeht. So fuhren wir noch knappe drei Stunden durch den Regen, die Regenhose die sich Benni kaufte brachte nichts mehr, die Schuhe waren komplett nass, braun und dreckig, wir waren nass bis auf die Unterhose und die Laune im Keller, Katastrophe. Wir hatten noch keine Unterkunft gebucht und so mussten wir uns im stockdunklen, komplett nass und mit mieser Laune irgendein Hotel suchen, Problem, es gab hier fast nichts. Benni sah immer weniger durch den Regen und durch die entgegend kommenden Fahrzeuge (weil die alle mit fernlicht unterwegs sind). Am ersten Hotelschild hielten wir dann an und fragten nach einem Zimmer, mir war es eigentlich egal wie das Zimmer aussah und was es kostet ich wollte einfach nur aus den nassen Sachen raus. Es war wirklich alles nass, die Rucksäcke waren feucht, die Abdeckung war feucht, alles. Das Zimmer war ok (bis auf das steinharte Bett), groß, heiße Dusche und wir konnten die Sachen aufhängen. Ich habe geschlagene vier Stunden versucht unsere Sachen zu föhnen weil wir keine Heizung hatten, keine Chance, der Föhn gab auch irgendwann den Geist auf. Zur schlechten Laune kam dann auch noch, dass wir keine Möglichkeit hatten irgendwo etwas zu essen, wir mussten also auch noch mit Hunger ins Bett. 

 

Nach einer schrecklich kurzen Nacht, nebenbei bemerkt war das auch unsere Silvesternacht, zogen wir die feuchten Sachen an und machten uns auf den Weg, natürlich im Regen, das Föhnen war also umsonst. Ich kürze das Ganze hier mal ein bisschen ab, es blieb schrecklich, wir hielten noch einmal nach knapp 100 km an weil es einfach zu anstrengend war, verbrachten eine Nacht in einem winzigen Hotel (allerdings diesmal mit Essen in der Umgebung), gaben unsere nasse Wäsche ab die wir dann am nächsten Tag nass wieder bekamen (weil die Idioten vergessen haben das wir abreisen)!!! und machten uns dann weiter auf den Weg nach Phong Nha, natürlich im Regen. Wir sind fast verzweifelt. Aber egal wir haben uns durchgebissen und das Beste draus gemacht.

 

 

Und dann, endlich, nach vier Tagen im Regen kam knapp 60 km vor unserem Ziel endlich die Sonne raus. Was für ein Gefühl, wir hielten sofort an, zogen die klammen Sachen aus und stellten uns erstmal eine Stunde mit dem Motorrad an der Straße in die Sonne. Es ist klar das auf so einer Reise nicht jeden Tag die Sonne scheint, aber auf dem Motorrad ist Regen einfach ätzend und so freuten wir uns wie zwei kleine Kinder über das bisschen Wärme. Wir konnten ab diesem Zeitpunkt auch endlich die unfassbare Landschaft rund um Phong Nha genießen, ähnlich wie in Ninh Binh fuhren wir durch Täler und über Pässe, vorbei an unendlichen Bergketten. Als wir dann an unserer Unterkunft ankamen ging uns erneut das Herz auf, wieder eine Oase, mitten in den Bergen an der Straße vier kleine, moderne Hütten mit einem Pool und einem wunderschönen Garten. Gott sei Dank, wir hängten alle unsere Sache auf und gaben die restliche, immer noch feuchte und mittlerweile stinkende Wäsche ab. Wir hatten ein super geiles Zimmer, mit zwei riesen Betten (die ersten richtig guten Betten, wir fühlten uns wie im Himmel) und eine gute Dusche, aber das aller aller beste war das Essen, wir hatten es vorher schon gelesen und freuten uns schon riesig. Wir bestellten uns einen Salat, Spaghetti mit frischer Tomaten Sauce, Sommerrollen und Hähnchenschnitzel und es war alles von vorne bis hinten PERFEKT! Der Tag endete also mit Sonne und einem guten Essen, das hatten wir uns aber auch nach Regen und zwei Tagen (fast) nichts zu Essen verdient, Amen.

 

 

Phong Nha ist für seinen großen Nationalpark bekannt, man kann z.B. einige Touren machen in denen man die Höhlen besuchen kann (inkl. canyoning, klettern, wandern und Kayak fahren) mit fast 80 $ pP war uns das einfach zu teuer. Wir genossen also nach einem leckeren Frühstück die Sonne (ja die Sonne war immer noch da) und machten dann eine vom Hotel empfohlene kleine Motorrad-Rundtour durch die Umgebung. Wir fuhren einfach los, hielten fast alle fünf Minuten an um Fotos zu machen und waren echt baff von der Landschaft, damit hatten wir beide nicht gerechnet, das es so schön ist. Es ging vorbei an rauschenden Flüssen, über schmale Brücken und durch kleine Dörfer. Viele der kleinen Dörfer in der Region haben riesige christliche Kirchen in der Ortsmitte  ein sehr beeindruckendes Bild, was man hier so garnicht erwartet hatte. 

 

 

Auf unserer Rundtour kamen wir auf dem Rückweg am Botanischen Garten vorbei und der war echt ein Traum. Für gerade mal 2€ pro Person kann man entweder eineinhalb Stunden oder drei Stunden wandern, je nachdem welche Strecke man wählt. Man läuft mitten durch den Dschungel an einem Flusslauf entlang, klettert am Fluss über Felsen und steigt Treppen hinauf die einen wieder mitten in den Dschungel führen. Unser eigentliches Ziel war aber der Wasserfall am Ende des Tracks, die ganze Zeit lang konnten wir ihn hören aber nie sehen, bis wir nach knapp einer Stunde wandern wieder am Fluss ankamen. Da war er, knapp zehn Meter stürzte das Wasser in die Tiefe. Der Clou an dem Ganzen war allerdings der Rückweg zum Parkplatz denn dieser führte uns in/über/durch den Wasserfall. Wir kletterten an Seilen hoch, überquerten Wasser über ein schmales Holzbrett, mussten Leitern hochklettern und über glitschige Steine wandern. Auch das haben wir so nicht erwartet, Vietnam überrascht uns wirklich immer wieder aufs Neue. Wir hatten echt unseren Spaß und das alles vor einer wahnsinnigen Kulisse. Nach dem Regen und dem Frust ein wieder wirklich toller Tag, der auch wieder mit einem tollen Essen seinen Abschluss fand. 

 

 

Als nächster Stop stand das Städtchen Hue auf unserer Liste, das hieß für uns endlich wieder Richtung Meer nachdem wir den nördlichen Teil von Vietnam komplett durchs Inland gefahren sind. Die Strecke von Phong Nha nach Hue sind ungefähr 200 km und führte uns größtenteils über den Hoi-Chi-Minh-Pass (Pass von Hanoi nach HCM). Die Fahrt ist nicht besonders erwähnenswert, aber das Städtchen Hue ist es. 

 

In Hue hatten wir uns in ein kleines Hotel mitten in der Stadt in zweiter Reihe eingebucht, auch hier waren die Besitzer super nett und freundlich. Was uns hier in Vietnam wirklich begeistert ist der Standard der Zimmer. Für 11 € hatten wir wieder zwei große Doppelbetten mit Klima und Bad. Unsere erste Aufgabe hier in Hue war es nach knapp 1000km einen Ölwechsel machen zu lassen, da Honda hier groß vertreten ist fanden wir auf Anhieb eine große Werkstatt die uns für 9€ innerhalb von 30 Minuten neues ÖL einfüllte. In der Zwischenzeit gönnten wir uns eine Pizza und ein paar Pesto Penne. Für Benni endete hiermit der Tag, als Fahrer ist das Ganze natürlich auch ein wenig anstrengender. Ich machte mich noch auf den Weg in die Stadt, ein kleiner Teil der Stadt wird Abends für Motorräder und Autos gesperrt und das ganze Leben spielt sich wie immer in Asien auf der Straße ab. Ich machte einen kleinen Spaziergang am Parfüm Fluss entlang wo die Truong Tien Brücke Abends wundervoll beleuchtet wird. 

 

Am nächsten Morgen machten wir uns gemeinsam auf um die Stadt zu erkunden.  Es ging für uns zu Fuß in Richtung der Zitadelle von Hue. Die Promenade am Fluss ist echt ein Traum und von weitem kann man schon den riesigen Flaggenturm der Zitadelle sehen. Wir können euch leider nicht mehr vom inneren der Zitadelle berichten, denn wir fanden den Eintritt für asiatische Verhältnisse unverschämt teuer. Für uns lohnte sich allerdings auch schon der Blick von außen. Klar denkt ihr warum nicht rein gehen und den Eintritt zahlen aber wir haben mittlerweile auf unserer Reise schon unzählige Pagoden, Tempel und kulturelle Bauten gesehen, dass wir immer mehr abwägen ob es für uns das Geld wert ist. Der Anblick von aussen reichte uns allemal aus.

 

Weiter ging es mit dem Taxi in Richtung Thien Mu Pagode, nicht umsonst wird diese von vielen Reisenden als eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Pagode von Vietnam bezeichnet. Mit seinen sieben Stockwerken ist die Pagode zudem auch noch die höchste in Vietnam. Für uns war neben der Pagode aber wiedermal das drum herum ein echter Hingucker, der Garten und die umliegenden Gebäude waren super schön. Wenn man in Hue ist sollte man sich dies auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Zurück ging es für uns mit einem sogenanntem Drachenboot über den Fluss in Richtung Zentrum und wir konnten uns alles noch einmal vom Wasser aus ansehen.

 

 

Nach zwei wunderschönen Tagen in Hue ging es für uns weiter nach Hoi An. Wir machten direkt nach ein paar Kilometern Stop an einem riesigen Sandstrand wie man ihn so in Vietnam nicht erwarten würde (wir zumindest nicht) schwimmen konnte man hier zwar nicht da das Meer doch recht dreckig war, aber die Aussicht vom Sandstrand aufs Meer mit den Bergen im Hintergrund war echt einmalig. Wir fuhren eine ganze Zeit lang parallel zum Meer durch kleine Örtchen, enge Gassen und vorbei an vielen Einheimischen, vor allem viele Schulkinder mit Fahrrädern kreuzten unseren Weg. Am Lang Co Beach machten wir dann eine längere Pause, wir konnten mit unserem Motorrad über den breiten Sandstrand brettern und niemand war weit und breit zusehen, nachdem wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht hatten genossen wir hier ein kühles Getränk und das Meeresrauschen. Endlich! 

 

 

Ich mache jetzt einen kleinen Zeitsprung, denn die weitere Fahrt ging nur über einen Highway, war also nichts Besonderes. Jetzt stand nämlich das absolute Highlight des heutigen Tages auf dem Programm, es ging für uns über den berühmten Hai Van Pass (Wolken-Pass). Dieser schlängelt sich über 20km nach Da Nang (eine wieder größere Stadt die auch einen der drei Internationalen Flughäfen beherbergt). Der Pass brachte uns auch das was er versprach, eine absolut geniale Aussicht auf den Ozean. Wir hielten bestimmt alle 5 -10 Minuten an um Fotos zu machen denn wir konnten uns kaum sattsehen an dem Ganzen. Hier kommen einem auch fast nur Touristen auf Rollern und Motorrädern entgegen, die sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen lassen wollten. Man hat teilweise sogar einen wunderbaren Blick auf die gesamte Strecke wie sie sich durch die Berge schlängelt. Wenn man "oben" angekommen ist erwarten einen ein paar Restaurants und ein Aussichtspunkt, hier war es zu unserer Zeit aber restlos überfüllt, sodass wir uns das sparten und direkt den Weg runter nahmen. Auf der anderen Seite hat man einen traumhaften Blick auf die Stadt Da Nang mit seiner Skyline direkt am Meer. Auch hier findet man wunderschöne Strandabschnitte auf die man eine tollen Blick von oben werfen kann und wenn man sich die Fotos anschaut kann man kaum glauben, dass wir uns in Vietnam befinden. Wir suchten uns ein etwas ruhigeres Plätzchen am Straßenrand um den Blick und die Ruhe ein wenig genießen zu können. Ab Ende des Passes führte uns unser Weg einmal quer durch die Stadt bis hin zu unserem Ziel, der berühmten Stadt Hoi An

 

 

Ein geiler Tag auf dem Moped geht zu Ende und wir sind total begeistert von dieser atemberaubenden Kulisse die wir rechts und links unseres Weges entdecken durften. Wie es uns dann in Hoi An ergangen ist und was wir erlebt haben erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag. Bis dahin stöbert doch mal durch unsere Vietnam Fotoalben.

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Kommentare: 4
  • #1

    Gaby (Mittwoch, 15 Januar 2020 21:55)

    Danke für die herrlichen Bilder! Ich fühlte mich wieder vom Zauber Hoi Ans eingefangen und die faszinierende Tempelanlage versetze mich wieder nach Angkor Wat.

  • #2

    Moni x (Mittwoch, 29 Januar 2020 18:16)

    Ihr Lieben,
    das waren wieder tolle Berichte und einfach schöne Bilder. Nach wie vor vermittelt alles das Gefühlt dabei zu sein. Super!
    Weiterhin viele schöne Erlebnisse bei prachtvollem Wetter!

  • #3

    Sabine (Sonntag, 02 Februar 2020 16:18)

    Ihr habt mal wieder alles wunderbar � für uns beschrieben und Klasse Fotos gemacht . Finde Vietnam wunderschön hatte eigentlich ein ganz anderes Bild von Vietnam ��. �

  • #4

    Patricia (Donnerstag, 13 Februar 2020 08:11)

    So schön zu lesen, da werden Erinnerungen wach!! Und ich bin ein bisserl neidisch, da ich nur 10 Tage für Vietnam hatte. Aber nur ein bisserl � hab ja trotzdem viele tolle Dinge gesehen und erlebt!!!

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