Don Det oder 4000 Islands

Nach einem langen, heißen und anstrengenden Grenzübergang von Kambodscha nach Laos (wir mussten komplett mit unseren Rucksäcken bei sengender Hitze über die Grenze laufen) kamen wir passend zum Sonnenuntergang in Don Det / 4000 Island an. Die Anfahrt zu der kleinen Insel war ein Traum, trotz das der Mekong zu dieser Zeit sehr wenig Wasser führte kamen uns unzählige kleine Boote entgegen.  

 

 

Zur Unterkunft liefen wir knapp einen km am Ufer des Mekongs entlang vorbei an Bungalows und kleinen hippen Restaurants. Die Landschaft überzeugte uns von der ersten Minute an, blaues Wasser, grüne Bäume kleine Sandstrände. An der Unterkunft angekommen erwartete uns ein kleines Zimmer mit Klima mit Bad, Balkon und eigener Hängematte. Die Klimaanlage war bitter nötig denn die nächsten Tage sollte es bis zu 45 grad heiß werden. 

 

Die Insel Don Det ist (noch) dafür bekannt einfach nichts zutun, gar nichts und so machten wir es allen nach und verbrachten den ersten Tag mit Laptop und Bananenshakes auf unserer Veranda am Wasser. Herrlich, so kann man arbeiten. 

 

 

Für den nächsten Tag wollten wir uns eigentlich ein Fahrrad mieten um die Insel und die Nachbarinsel Koh Kong zu erkunden aber bei 44 Grad entschlossen wir uns recht schnell für einen Roller. Wir fuhren die ganze Zeit am Wasser entlang, ein wunderschönes Plätzchen, immer wieder kamen uns lächelnde Kinder entgegen die uns ein Stück folgten.  Über eine kleine französische Brücke gelangten wir auf die andere Insel. 

 

 

Also damit ihr euch das mal vorstellen könnt, die kleine Insel Don Det kann man in zwei Stunden zu Fuß umrunden. Auf Don Khong ging es für uns direkt zum Tad Somphamit Wasserfall, trotz Trockenzeit fiel eine ganze Menge Wasser die Felsen runter. Das Areal ist riesig, wir liefen also eine ganze Weile Fluss abwärts zu einer „Art“ Strand. Immer wieder kreuzten Wasserbüffel unseren Weg, also die haben wir auf unserer Reise echt lieben gelernt, so groß und so liebenswürdig. Als wir den Strand erreichten war es mal wieder Zeit für unsere Bee. Die Drohne ist schon fast eingerostet.  Die Bilder sind einfach immer was besonderes, aber seht selbst.

 

 

Weiter ging es mitten durch den Dschungel (der in der Trockenzeit eher einer Wüste ähnelt) zum südlichsten Punkt von Don Khong. Der war allerdings nicht so wie erwartet, hier gab es nix, nada. Leider war nicht mal der Blick schön und so machten wir direkt wieder kehrt und fuhren wieder zurück zu unserer Insel um dort in einem schattigen Plätzchen ein Shake zu trinken. 

Abends trafen wir uns noch mit Luke und Olivia, die beiden hatten wir im Bus kennengelernt und wir waren uns direkt sympathisch. Also ging es für uns zur anderen Seite von Don Det auf der man wunderbar den Sonnenuntergang genießen kann. Die Terrassen der Restaurants laden alle zum verweilen ein und so saßen wir bis die Sonne im Mekong versank zusammen, tranken Bier, lachten und quatschen über unsere Weltreisen, es war herrlich. Immer wieder toll Gleichgesinnte zu treffen. 

 

 

Nach drei chilligen Nächten auf der ruhigsten Insel die wir bislang kennengelernt haben ging es weiter Richtung Norden, nach Pakse. 

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Now or never

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Kommentare: 2
  • #1

    Gaby (Sonntag, 08 März 2020 15:00)

    Hallo ihr Lieben, es ist einfach fantastisch mit euch zu reisen, z.B. in Kambotscha auf bekannten und in Laos auf unbekannten Spuren. Herrlich! Ich sende ganz liebe Grüße und eine liebe Umarmung

  • #2

    Moni x (Samstag, 14 März 2020 17:38)

    Gut, dass ihr das fleißige Bienchen dabei habt, die Aufnahmen sind fantastisch.

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