Bolaven Plateau - Pakse Loop

Als zweite Station in Laos haben wir uns den berühmten „Pakse-Loop“ ausgesucht. 

 

Die Fahrt von Don Det nach Pakse, der Ausgangsstation des Loops dauerte knapp zweieinhalb Stunden. Unser Fahrt mit dem Boot war spektakulär, wir mussten uns zu zwölf Mann und Gepäck in ein winziges Boot quetschen, an der ersten Station wurden dann zum fünfzigsten Mal unsere Tickets kontrolliert und zu allem Überfluss wurden auch noch unsere beiden Rucksäcke auf ein anderes Boot gepackt. Auf der Hälfte der Fahrt liefen wir einmal auf eine kleine Sandbank auf und unser Kapitän musste mit einer Plastikschale das Wasser aus dem Boot schaufeln. Man o Man, sowas am frühen Morgen. Am Festland angekommen mussten wir dann erstmal unser Gepäck einsammeln und zum Busbahnhof laufen.  In Pakse angekommen ging es nach einer ätzenden Busfahrt (es war eng, warm und laut) schnell zu einem echten Italiener zum Pizza essen. Essen lässt uns immer alles vergessen. 

 

Abends kümmerten wir uns noch um zwei Roller für die nächsten Tage. Ms. Noy, DIE Empfehlung für den Rollerverleih war leider, wie vorher gedacht, komplett ausverkauft. Da Pakse allerdings bekannt ist für den Loop kann man an jeder Ecke einen Roller mieten und so mieteten wir uns gegenüber zwei Roller für den nächsten Tag. Nach einer kurzen Nacht ging es für uns zu einer französischen Bäckerei in der wir bei Baguette mit Jam und Nutella aßen, Brot ist einfach immer noch das was wir am meisten vermissen. Unser überschüssiges Gepäck konnten wir bei dem Rollerverleih lassen und so ging es nur mit zwei kleinen Rucksäcken los. 

 

 

Tag 1 Pakse - Tad Lo 

 

Für den ersten Tag hatten wir eine Strecke von 84 km geplant. Der erste Teil der Strecke führte erstmal knapp 20 km über eine Hauptstraße, an einer großen Kaffeerösterei (diese roch man schon zwei km bevor man sie sieht) bogen wir dann auf den eigentlichen Loop ab. Stopp eins für uns war der Pha Suam Wasserfall. Nach einer holprigen Straße erreichten wir den kleinen Wasserfall. Überall verkauften Kinder Fischfutter und nach einem kurzen Blick ins Wasser sahen wir auch wofür, im Wasser schwammen riesengroße Welse! Von oben sahen sie aus als wären sie 1,50 Meter groß. Wir schauten uns ein wenig um, suchten uns ein Platz im Schatten und beobachteten die Kindern beim Spielen im und am Wasser. Schwimmen konnten wir hier leider nicht, da einfach zu wenig Wasser im Fluss war.

 

Durch viele Reiseberichte habe ich unseren zweiten Stopp ausgewählt. Bei Mr. Vieng, einem Homestay und Coffeeshop machten wir auch einen kurzen Break. Es gab frischen laotischen Eiskaffee. Der Kaffee schmeckten wirklich als wäre er gerade frisch um die Ecke geröstet worden, wer also die Tour machen will sollte hier wirklich einen Stopp einlegen, es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Der weitere Weg war eher unspektakulär und leider nicht das, was wir uns unter dem Loop vorgestellt haben. Als wir in Tad Lo angekommen sind suchten wir uns noch eine Unterkunft und buchten uns in der ersten ein die wir fanden. Im „Saise Guesthouse“ buchten wir uns ein kleines Bungalow mit Klimaanlage direkt am Tad Lo Wasserfall. Schnell tauschten wir unsere Klamotten gegen Badesachen und ab ins kühle Nass.

 

 

Man kann eine ganze Weile am Wasserfall entlang laufen, überall saßen Einheimische und Touristen am Wasser, badeten und genossen die Sonne. Auch wir suchten uns einen Platz und kühlten erstmal unsere Körper runter. Irgendwie ist es immer etwas besonderes in einem Wasserfall zu baden, wir lieben es. Zudem scheint der Wasserfall auch sehr beliebt bei den Einheimischen zu sein, unzählige Kinder schwammen und spielten im Wasserfall, sie rutschen die glatten Felsen herunter, sprangen von kleinen Felsen. 

 

Abends stand für uns noch etwas ganz besonderen auf dem Plan, jeden Abend gegen 16:30 Uhr gehen an diesem Wasserfall Elefanten baden, wir konnten uns das nicht entgehen lassen und es war wirklich ein Highlight. Die Elefanten wurden von einem Pfleger zum Wasser gebracht und tobten sich komplett aus. Leider ist es nur so, dass die beiden um die Ecke wieder an Ketten kamen, ein sehr große Wermutstropfen.  Die Zeit im Wasser haben die beiden aber sehr genossen und sie sahen glücklich aus, wir hoffen einfach mal, dass es den beiden im Alltag nicht ganz so schlecht geht.

 

Für uns gab es dann nur noch eine kleine Portion Fried Rice und ab ins Bett. Abends im Bett konnten wir uns kaum Unterhalten, die Grillen waren so extrem laut und man dachte sie liegen neben einen auf dem Kofkissen, wir schliefen halt mitten im Dschungel.

 

 

Tag 2  Tad Lo - Pakgson - Pakse

 

Da uns die Fahrt leider nicht so umgehauen hatwie gedacht fuhren wir schon am nächsten Tag wieder zurück nach Pakse. Die Fahrt zurück war allerdings wesentlich schöner, es war grüner und wir fuhren ein Stück in die Berge. An unserer Zwischenstation Pakgson angekommen merkten wir schlagartig wie kalt es wurde. Ich hatte dies nur vorher gelesen und konnte es bis wir dort waren garnicht glauben, aber ja, es ist mal eben 10 -12 Grad kälter. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zum Tad Yaung Wasserfall. Über eine Schotterstraße ging es zum Eingang des Wasserfalls, nach einem Eintrittspreis von knapp zwei € pro Person mussten wir den Rest zu Fuß gehen.

 

Der Wasserfall war für uns das Highlight der letztes zwei Tage! Die gesamte Anlage ist total gepflegt, es gibt zwei kleine Restaurants, ein paar Souvenirstände und Toiletten. Ein kleiner Weg führt einen über enge Treppen runter zum Wasserfallbecken, von dort aus hat man einen atemberaubend Blick auf den Wasserfall. Wer Lust hat und mutig genug ist kann hier auch schwimmen. Dies war der bislang größte und höchste Wasserfall den wir auf unsere ganzen Reise gesehen haben.

 

Von dort aus ging es für uns wieder zurück nach Pakse, wir hatten das Glück, dass wir unser bereits gebuchtes Busticket nach Vientiane noch einmal umbuchen konnten und so ging es für uns nach einem leckeren laotischen Essen und einer kurzen Dusche mit dem Nachtbus in die Hauptstadt.

 

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